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Unternehmen Aktualisiert: 28.4.2026

Altor Equity Partners

Altor Equity Partners ist eine schwedische Private-Equity-Gesellschaft mit Sitz in Stockholm, die 2003 von Harald Mix gegründet wurde.

Altor Equity Partners

Altor Equity Partners ist eine schwedische Private-Equity-Gesellschaft mit Sitz in Stockholm, die 2003 von Harald Mix gegründet wurde. Die Firma konzentriert sich auf Buyout- und Wachstumskapitalinvestitionen in mittelständische Unternehmen in den nordischen Ländern und der DACH-Region. Mit über EUR 12 Milliarden an Kapitalzusagen über sieben Fonds gehört Altor zu den führenden Private-Equity-Investoren Nordeuropas.

Überblick

  • Typ: Private-Equity-Gesellschaft
  • Gründung: 2003
  • Gründer: Harald Mix
  • Hauptsitz: Stockholm, Schweden
  • Weitere Büros: Kopenhagen, Helsinki, Oslo, Zürich
  • Mitarbeiter: ca. 120 Investmentprofis, davon ~32 Partner
  • Verwaltetes Kapital: über EUR 12 Milliarden (Kapitalzusagen)
  • Portfolio: ca. 110 Unternehmen, über 300 Add-on-Akquisitionen
  • Website: altor.com

Investmentstrategie

Altor investiert vorwiegend in mittelständische Unternehmen mit Umsätzen zwischen EUR 50 und 500 Millionen. Die Firma verfolgt eine aktive Wertschöpfungsstrategie durch operative Verbesserungen, Umsatzwachstum und Margenoptimierung. Die Investitionshorizonte der jüngsten vier Fonds betragen jeweils 15 Jahre.

Sektorfokus

SektorSchwerpunkt
Technologie & SoftwareEnterprise Applications, SaaS
KonsumgüterConsumer Brands
IndustrieunternehmenFertigung, Industrieprodukte
Financial ServicesFinanzdienstleistungen
Business ServicesUnternehmensdienstleistungen

Geschichte und Entwicklung

Harald Mix gründete Altor Equity Partners 2003, nachdem er zuvor als Partner bei Industri Kapital tätig war. Der erste Fonds schloss mit EUR 650 Millionen – seitdem hat die Firma ihr verwaltetes Kapital stetig ausgebaut.

Fondshistorie

FondsVintageVolumenClosing
Altor 2003 Fund2003EUR 650 Mio.Mai 2003
Altor Fund II2006EUR 1,2 Mrd.März 2006
Altor Fund III2008EUR 2,0 Mrd.August 2008
Altor Fund IV2014EUR 2,0 Mrd.Juli 2014
Altor Fund V2019EUR 2,5 Mrd.2019
Altor Fund VI2024EUR 3,0 Mrd.Januar 2024

Wichtige Meilensteine

  • 2003: Gründung durch Harald Mix in Stockholm
  • 2006: Erwerb von Helly Hansen (Exit 2012 an Ontario Teachers’ Pension Plan, ~4x Return)
  • 2013: Übernahme von Skis Rossignol
  • 2021: Mehrheitsbeteiligung am schwedischen Games-Publisher Raw Fury
  • 2024: Übernahme der Mehrheit an F24 (SaaS-Anbieter für Krisenmanagement, München) von Hg Capital; Final Close von Altor Fund VI bei EUR 3 Mrd.
  • 2025: Akquisition von Evac (finnischer Cleantech-Spezialist) für ca. EUR 600 Mio.

Team und Führung

  • Harald Mix – Gründer, Managing Partner und Chief Investment Officer (CIO)
  • Stefan Linder – Co-Managing Partner
  • Klas Johansson – Partner & CFO
  • Paal Weberg – Partner
  • Pål Stampe – Partner
  • Petter Samlin – Partner
  • Søren Johansen – Partner
  • Hans Henrik Klouman – Chairman des Boards von Altor Fund Manager AB

Insgesamt beschäftigt Altor rund 120 Investmentprofis an fünf Standorten in Nordeuropa und der Schweiz.

Relevante Software-Investments

F24 AG (München)

Die Übernahme von F24 im Juli 2024 ist Altors bedeutendstes Software-Investment im DACH-Raum. F24 ist der führende europäische SaaS-Anbieter für Krisenmanagement und Business-Resilience-Software mit über 5.200 Kunden weltweit. Altor erwarb die Mehrheit von Hg Capital, wobei Hg eine Minderheitsbeteiligung behielt.

Qmatic (Exit)

Qmatic, ein Anbieter von Customer-Journey-Management-Software mit über 65.000 installierten Systemen in 120 Ländern, war ein früheres Altor-Portfoliounternehmen und wurde an Valsoft Corporation veräußert.

Konkurrenz

Altor konkurriert im nordischen und DACH-PE-Markt mit folgenden Investoren:

InvestorVerwaltetes EV (geschätzt)
EQTca. EUR 28,3 Mrd.
Hg Capitalca. EUR 19,8 Mrd.
CVC Capital Partnersca. EUR 16,1 Mrd.
Nordic Capitalca. EUR 7,6 Mrd.
Altor Equity Partnersca. EUR 6,8 Mrd.
Triton Partnersk.A.

Altor differenziert sich durch den Fokus auf mittelständische nordische Unternehmen mit starkem Wachstumspotenzial und durch die unternehmerisch geführte Partnerstruktur.

Quellen