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Person Aktualisiert: 8.2.2026

Tom Blomfield

Tom Blomfield (*11. August 1985) ist ein britischer Tech-Unternehmer, Investor und Group Partner bei Y Combinator.

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Tom Blomfield

Tom Blomfield (*11. August 1985) ist ein britischer Tech-Unternehmer, Investor und Group Partner bei Y Combinator. Er ist vor allem als Gründer der Neobank Monzo und Mitgründer des Zahlungsdienstleisters GoCardless bekannt. Blomfield gehört zu den wenigen Unternehmern, die zwei Unternehmen mit einer Bewertung von über einer Milliarde US-Dollar aufgebaut haben. 2019 wurde er mit dem Order of the British Empire (OBE) ausgezeichnet.

Überblick

  • Aktuelle Position: Group Partner bei Y Combinator (seit 2023)
  • Frühere Positionen: Gründer & CEO von Monzo (2015–2020), Mitgründer von GoCardless (2011)
  • Ausbildung: Jura (Jurisprudence) an der University of Oxford; Austauschsemester an der Université Paris-Panthéon-Assas
  • Geburtsdatum: 11. August 1985
  • Standort: San Francisco, USA
  • LinkedIn: Tom Blomfield
  • Auszeichnungen: OBE (2019), Top-5-Unternehmer unter 30 der Europäischen Kommission (2013)

Karriere

Frühe Unternehmungen

Bereits während seines Studiums an der University of Oxford gründete Blomfield 2004 die Plattform Boso.com – einen „eBay für Studenten” – nachdem er einen Businessplan-Wettbewerb von Oxford Entrepreneurs gewonnen hatte. Die Plattform expandierte auf 50 Universitäten in Großbritannien und wurde später an ein kanadisches Unternehmen verkauft.

Nach dem Studium arbeitete Blomfield kurzzeitig als Associate Consultant bei OC&C Strategy Consultants.

GoCardless (2011)

Im Januar 2011 gründete Blomfield gemeinsam mit Hiroki Takeuchi und Matt Robinson das Fintech-Unternehmen GoCardless, einen Online-Zahlungsdienstleister für Lastschriftverfahren. Das Unternehmen durchlief den Y-Combinator-Accelerator (Batch S11) und erhielt eine Anfangsfinanzierung von 125.000 Pfund. GoCardless entwickelte sich zu einem der führenden B2B-Zahlungsanbieter in Europa mit einer Bewertung von über einer Milliarde US-Dollar.

Starling Bank (2014–2015)

Nach seiner Zeit bei GoCardless schloss sich Blomfield kurzzeitig Anne Boden bei Starling Bank an, einer der ersten digitalen Banken in Großbritannien. Aufgrund von Meinungsverschiedenheiten verließ er das Unternehmen Anfang 2015.

Monzo (2015–2021)

2015 gründete Blomfield die Challenger-Bank Monzo, die als eine der ersten rein app-basierten Banken in Großbritannien Maßstäbe setzte. In der ersten Finanzierungsrunde sammelte Monzo eine Million Pfund in nur 96 Sekunden ein. Unter Blomfields Führung wuchs Monzo auf über 500 Millionen Pfund an eingeworbenem Kapital und gewann rund 10 % der britischen Bevölkerung als Kunden. Monzo wurde zwei Jahre in Folge zur meistempfohlenen Marke in Großbritannien gewählt.

Im Mai 2020 trat Blomfield als CEO zurück und übernahm die Rolle des Präsidenten. 2021 verließ er das Unternehmen vollständig. Monzos Umsatz stieg 2024 auf 880 Millionen Pfund.

Y Combinator (seit 2021)

Im November 2021 kehrte Blomfield zu Y Combinator zurück – zunächst als Visiting Group Partner, ab Mai 2023 als vollwertiger Group Partner. In dieser Rolle ist er für die Auswahl, Finanzierung und Beratung von Early-Stage-Startups verantwortlich, mit besonderem Fokus auf Fintech und internationale Expansion. Er hat über 1.000 Office Hours mit YC-Unternehmen durchgeführt.

Angel-Investments

Blomfield ist als aktiver Angel-Investor bekannt und hat in rund 190 Startups investiert, typischerweise mit Beträgen zwischen 5.000 und 50.000 US-Dollar. Zu seinen bekanntesten Investments zählen:

  • Pento – SaaS-Startup für automatisierte Lohnabrechnung
  • Patchwork Health – Plattform zur Personalbesetzung im britischen Gesundheitswesen (NHS)

Seine Investment-Schwerpunkte umfassen Fintech, AI, PropTech, LegalTech und Consumer Internet, vorwiegend in der Seed-Phase. Inzwischen investiert er nicht mehr persönlich als Angel, sondern konzentriert sich auf seine Rolle bei Y Combinator.

Auszeichnungen

  • 2013: Top-5-Unternehmer unter 30 – Europäische Kommission
  • 2019: Officer of the Order of the British Empire (OBE) – für Verdienste um Wettbewerb und finanzielle Inklusion im Bankensektor

Quellen

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